Der richtige Weg zur Katze [Teil II - Das örtliche Tierheim]
A r t i k e l s e r i e
In meinem gestrigen Artikel habe ich bereits das Thema “Tierschutzkatze” angesprochen. Da sich hier gleich mehrere Anlaufstellen bieten, beginne ich heute mit der Nächstliegenden, nämlich dem örtlichen Tierheim.
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Das örtliche Tierheim
Nicht nur jetzt – in der nahenden Urlaubssaison – warten dort neben anderen Tierarten insbesondere unzählige Samtpfoten auf ein neues Zuhause. Welches Tierheim sich in Eurer Region befindet, könnt Ihr unter diesem Link einsehen.
Egal ob Jungtier oder erwachsene Katze, Rassemix oder europäische Hauskatze – im Tierheim findet sich ganz sicher das passende Deckelchen. Dabei handelt es sich oftmals gar nicht nur um verwilderte Hauskatzen oder typische Freigänger – viele Samtpfoten landen auch durch Schicksalsschläge oder durch anderweitige familiäre Umstände in deutschen Tierheimen.
So sollte man sich vor dem Besuch bereits Gedanken darüber machen, nach welchem Typ Katze man genau sucht:
- Freigänger oder Wohnungskatze?
- Einzelgänger oder gesellig?
- Jungtier oder erwachsene Katze?
- Aktiv oder eher ausgeglichen?
- Anhänglich oder eher selbstständig?
- Vielleicht sogar ein Tier mit Handicap?
Aussehen ist das Eine – das Wesen das Andere und so sollte man seine Entscheidung nicht nur davon abhängig machen, wie gut Einem die Fellfarbe gefällt. Der Neuankömmling soll schließlich zu den eigenen Lebensumständen passen und auch mit den möglichen Haltungsbedingungen (z. B. Wohnungshaltung oder Freigänger) zufrieden sein.
Da sich die Samtpfoten meist (leider) über einen längeren Zeitraum im Tierheim befinden, können die Mitarbeiter oftmals sehr genaue Angaben über die verschiedenen Charaktere machen und beraten sicher gerne, welche Katzen für jeden einzelnen Dosenöffner in Frage kommen und welche eher nicht. Hat man bereits einen Artgenossen zu Hause, dann sollte sich der oder die Neue gut ins Rudel integrieren lassen und vom Wesen her ähnlich sein.
Auch wenn einige der Tierheimkatzen vorher nicht das “beste Leben” hatten und dies vielleicht Spuren auf der Seele hinterlassen hat, so lohnt es sich dennoch, einem Notfellchen ein liebevolles Heim zu geben. Gerade solche Katzen haben es mehr als alles Andere verdient und werden es Euch ganz sicher für den Rest ihres Lebens danken. Dennoch sollte man sich darüber bewusst sein, dass diese Tiere einer ganz besonderen Zuwendung bedürfen und sicherlich länger brauchen, um sich gut einzuleben.
Da es auch unter den Tierheimen sogenannte schwarze Schafe gibt, sollte auch hier unbedingt darauf geachtet werden, dass die Unterbringungsmöglichkeiten hygienisch sauber, Quarantänestationen vorhanden sind und die Katzen gesund aussehen, parasitenfrei und entsprechend geimpft sind. Gerade in Bezug auf Leukose (FeLV) & FIV ist es wichtig, dass entsprechende Blutuntersuchungen gemacht wurden. Ansonsten besteht für Eure bereits vorhandene Katze akute Ansteckungsgefahr. (Es sei denn, man sucht nach einem diesbezüglich positiven Tier, weil die vorhandene Erstkatze bereits diesen Virus in sich trägt.)
Was kostet eine Katze aus dem Tierheim?
Selbstverständlich gibt es eine Katze aus dem Tierheim nicht gratis, jedoch zahlt man lediglich eine geringe Schutzgebühr, die oftmals die bisher entstandenen Kosten wie Impfungen, Kastration sowie die weitere tierärztliche Versorgung bei weitem nicht abdeckt. Handelt es sich bei der Katze um ein Kitten, so stellen viele Tierheime auch “Kastrationsgutscheine” aus, die zu gegebener Zeit beim Tierarzt eingereicht werden können.
Weiterführende Links









Ich denke, man muss sich gleich wohl fühlen, wenn man ein TH betritt. Sauber sollte es natürlich auch sein und die Tiere artgerecht gehalten :)
Krankheiten ist die bestehende Gruppeeinzuschleppen, ist bei vielen wohl die große Angst.
LG
Marlene
Ja, das stimmt, liebe Marlene. :rotwerd:
Leider nehmen es nicht alle Tierheime so genau mit den notwendigen Bluttests usw. :grr: Dennoch denke ich, dass es eher die Minderheit ist und man sich selbst vor Ort ein eigenes Bild machen sollte.
LG Nadine
[...] wie beim Tierschutz (Artikel II und III) holt man sich mit einer “Secondhand-Katze” eine “erfahrene” [...]
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