Artikel-Schlagworte: „Poesie“
[Gastartikel] Tierschutz heißt…
Tierschutz heißt…
- fast immer pleite zu sein
- sein Bett nicht nur mit seinem Mann zu teilen
- auch mal alle 2 Stunden in der Nacht aufzustehen
- 24 Stunden am Tag erreichbar zu sein
- sich oft die Frage zu stellen “Wie kann man nur?” “Warum?”
- oft vor Sorge schlaflose Nächte zu verbringen (ziemlich oft um genau zu sein)
- traurige Abschiede zu begleiten (und dabei selbst auch immer mitweinen müssen)
- immer den richtigen Rat parat zu haben
- Entscheidungen zu treffen
- Freunde zu verlieren
- immer an der Grenze zum Durchdrehen zu leben
- oft wütend zu sein
- sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen
- oft den kopf zu schütteln
- nie wegzusehen
Tierschutz heißt aber auch die kleinen Wunder miterleben zu dürfen
und genau diese Augenblicke in sein Herz zu schließen …
Damit man über oben genannte Punkte immer wieder hinwegkommt und nicht verzweifelt …
© Carina | Tierschutzverein Katzenjammer
Katze auf der Fensterbank

Kimbi | September 2011
Wie sie sich räkelt und sich reckt,
so voller Glück und Wonne
liegt sie dort völlig ausgestreckt
am Fenster in der Sonne.Zufrieden und voll Wohlgemut
schnuppert sie warme Luft,
die durch das offene Fenster weht.
Es ist der Sommerduft.Die Vögel singen, die Blumen blühen
und mein kleiner Schatz
genießt so diesen Sommermorgen
auf ihrem Fensterplatz.Nun putzt sie sich ihr Fellchen rein.
Grad´ wäscht sie ihr Gesicht.
Und dabei schnurrt sie völlig frei.
Nein: Kummer kennt sie nicht.
Mythos ‘Schwarze Katze’

Gerade in Bezug auf Katzen sind viele Menschen auch heute noch sehr abergläubisch. Besonders eine schwarze Katze wird als Überbringer des Unglücks gesehen. Bunte (dreifarbige) Katzen hingegen gelten als Glücksbringer und werden deshalb auch als „Glückskatze“ bezeichnet). Doch…
…bringt eine schwarze Katze, die von links unseren Weg kreuzt, tatsächlich Unglück?
Gegen Ende des Mittelalters schlug in Europa die Wertschätzung für die Katze als Mäusejäger in das Gegenteil um. Damals spielte die Kirche ein große Rolle. Und die christlichen Geistlichen sahen in der Katze, die als Symbol für heidnische Gottheiten hohes Ansehen genossen hatte, ein Abbild des Satans. Die Katze wurde plötzlich zur Verkörperung des Bösen und auch immer in Verbindung mit Hexen gebracht.
Wunsch einer Katze
Mein lieber DOSI,
der Du so sehr meine Anmut bewunderst
und gern mein Fell streichelst,
ich bitte Dich,
meine Gewohnheiten und Eigenarten zu
respektieren und manchmal auch meine
Zurückgezogenheit.Behandle mich nicht wie einen Sklaven,
Du würdest mich nur erniedrigen und
verschrecken.
Denke nicht,
ich sei irgend jemand,
sondern vergiss nicht,
dass ich Dein zärtlicher
und treuer Freund bin.Zeige mir stets Deine Liebe,
und ich werde Dich auch immer lieben
und Deine schnurrende Schmeichelkatze sein,
wenn Du mich auf dem Arm hältst.Deine Katze.
(Verfasser unbekannt)











